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Ausflug Anders-Hof im Februar 2020

In regelmäßigen Abständen organisiert die Wohngruppe Niedersedlitz in gemeinsamer Absprache und Planung mit ihren Bewohner*innen gemeinschaftliche Ausflüge. Neben einer jährlichen Ferienfahrt, die im Sommer 2019 an die Ostsee führte, bringen Tagesausflüge zum Laserteck, in das Super Fly Dresden oder zum Wandern im Erzgebirge Abwechslung in den Gruppenalltag und sorgen erfahrungsgemäß für die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls unter den Bewohner*innen und mit den Pädagog*innen der Einrichtung.

Dieses mal ging die Reise in die Ostsächsische Schweiz, genauer auf den Anders-Hof in Ehrenberg. Hier werden neben Reitunterricht und heilpädagogischem Reiten auch traditionelles und berittenes Bogenschießen sowie verschiedene erlebnispädagogische Projekte angeboten. Übernachtungsmöglichkeiten stehen in Form von Ferienwohnungen, Zelten und einem geräumigen Heuboden zur Verfügung.

Letzterer wurde für eine Nacht zum Schlafgemach der Reisegruppe Niedersedlitz, die nach einer einstündigen Autofahrt durch die malerischen Landschaften des Osterzgebirges sehr herzlich und offen empfangen wurde, auserkoren. Die Bewohner*innen der Wohngruppe zeigten sich ab dem ersten Moment von dem ländlichen und beruhigenden Flair des Hofes begeistert.

Nach einer kurzen Führung und Belehrung ging es dann auch zügig zu Sache. Die Gruppe konnte die Pferde nicht nur kennenlernen, sondern wurde auch direkt in die täglich anfallenden Tätigkeiten, wie dem Reinigen der Ställe und der Pflege der Tiere, einbezogen. Anschließend wurden im wörtlichen Sinne die Pferde gesattelt. Die Teilnehmer*innen durften mit Anleitung und Hilfestellung über eine Stunde durch die Halle des Hofes reiten.

Die Freude über diese außergewöhnlich nahe Erfahrung mit den Tieren war ihnen offenkundig in den Gesichtern abzulesen.

Im Anschluss an das gemeinsame Abendessen am selbst erzeugten Lagerfeuer wurden sich auf dem Heuboden gegenseitig Gruselgeschichten erzählt und die schönsten Situationen des Tages ausgewertet. Leider schützte auch die altbewährte Zwiebeltechnik nicht vor der nächtlichen Kälte, sodass sich der Großteil Gruppe nach und nach in der angrenzenden Küche versammelte und dort gemeinsam dem Morgengrauen entgegensehnte.

Dementsprechend früh war die Gruppe auf den Beinen. Doch sie konnte sich bei einem Frühstück mit frischen Eiern und frischer Milch vom Nachbarhof für das bevorstehende Bogenschießen stärken. Auch dabei zeigten alle Bewohner*innen großen Ehrgeiz und ließen zum Teil ungeahnte Fähigkeiten aufblitzen. Nach einem gemeinschaftlichen Mittagessen wurde dann auch schon die Rückfahrt in Richtung Dresden angetreten.

Insgesamt lässt sich der Ausflug, trotz der nächtlichen Kälte, als sehr gelungen und bereichernd für alle Beteiligten beschreiben. Deshalb wird auch der nächste Ausflug der Wohngruppe Niedersedlitz nicht lange auf sich warten lassen.

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