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IHRE SPENDE

EFA Tagung 2021 der h&p Sachsen gGmbH in Präsenz am 12.10.2021

Am 12.10.2021 fand in einem Tagungsraum des Mercure Hotel in Riesa die EFA-Tagung 2021 der h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH statt. Die Pädagog*innen aus den Familienwohngruppen und Erziehungsstellen aus Sachsen, Thüringen und Brandenburg, sowie die Pädagog*innen aus dem Angebot der stationären Wohngruppe in Dresden fanden sich zu dieser Tagesveranstaltung zusammen.

Zu Beginn begrüßte der Geschäftsführer -Herr Scharmann- der h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH alle Teilnehmer*innen. Nach einer Vorstellungsrunde leitete Herr Scharmann zu dem diesjährigen Jahresthema der haug&partner unternehmensgruppe – „Digitale Herausforderungen, Chancen und Perspektiven“ – über. Auf der Grundlage eines Video-Inputs zu dem Thema Medienerziehung und Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen wurde eine ausführliche Diskussion zwischen allen Beteiligten geführt. Es fand dabei ein reger Austausch über die Hinführung der jungen Menschen aus den Betreuungsangeboten der h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH zur Medienkompetenz statt.

Das Mittagessen und die weiteren kulinarischen Pausen der Tagung luden die Teilnehmer*innen der Tagung dazu ein, sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Dies wurde im Besonderen von den Pädagog*innen aus dem Bereich der Angebote in häuslicher Gemeinschaft genutzt.

Nach der Mittagspause gab der Geschäftsführer Herr Scharmann der h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH einen Einblick in die SGB VIII Reform – Gesetz zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (KJSG), welches seit dem 10.06.2021 seine Gültigkeit hat. Herr Scharmann hatte die grundlegenden Änderungen skizziert, mit denen sich der Träger im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe befassen und auseinandersetzen muss, und die es im Alltag der Betreuungsstellen zukünftig umzusetzen gilt bzw. von h&p Sachsen gemeinnützige GmbH ohnehin schon umgesetzt werden.

Der letzte Teil der Veranstaltung beschäftigte sich mit der geschlechterreflektierenden Arbeit mit Jungen. Hierfür konnte ein Referent der Fachstelle für Jungen- und

Männerarbeit im Männernetzwerk Dresden e.V. für die Tagung gewonnen werden. Auch hier fand ein reger Austausch zu diesem Thema statt und die Teilnehmer*innen erhielten Anregungen für ihre weitere Arbeit mit den männlichen jungen Menschen, die sich in den Betreuungsstellen der h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH befinden.

Es gab zu allen Themen an diesem Tag eine hohe Bereitschaft der Pädagog*innen, sich auf Gespräche, Diskussionen und einen offenen Austausch einzulassen. Der erfolgreiche Verlauf der Tagung war im Wesentlichen hiervon geprägt und hat zu einer großen Zufriedenheit bei den Teilnehmer*innen an dieser Tagung geführt.

Herr Scharmann zog zum Abschluss der Veranstaltung mit allen Teilnehmer*innen ein positives Resümee. Es herrschte eine hohe Zufriedenheit mit der Tagung und Alle freuen sich schon jetzt auf das Wiedersehen im nächsten Jahr.


Kinderrechte malen in den Betreuungsstellen zum Weltkindertag

Unter dem diesjährigen Motto „Kinderrechte jetzt!“ wird heute am 20.September der Weltkindertag gefeiert. Für die haug&partner unternehmensgruppe ist es ein zentrales Anliegen, die Kinderrechte und ihre Bedeutung in unserer Gesellschaft zu betonen. Dafür werden die betreuten jungen Menschen in den Betreuungsstellen fortlaufend und umfassend über ihre Rechte informiert und durch Mitmachprojekte und -aktionen immer wieder dazu ermutigt sich mit ihren persönlichen Rechten und den Kinderrechten weltweit auseinanderzusetzen.

Für den Weltkindertag 2021 sind die Pädagog*innen und die betreuten jungen Menschen der haug&partner unternehmensgruppe dazu aufgerufen, sich an der Aktion „Kinderrechte malen!“ zu beteiligen und mit kunterbunten Kreidebildern ihre Wünsche und Ideen zu den Kinderrechten an diesem Tag auf die Straße zu malen. Dafür haben alle Kinder und junge Menschen zwischen 4 – 12 Jahren ein Kreidepäckchen und eine Anleitung zu der Aktion zugesendet bekommen.

Wir wünschen einen tollen Weltkindertag und freuen uns auf die bunten Kreidebilder!


Im Blickfeld: Cybermobbing & Umgang mit sozialen Netzwerken

Die JIM-Studie 2020 (Basisuntersuchung zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger) hat festgestellt, dass der kommunikative und unterhaltende Aspekt bei der Internetnutzung von Kindern und Jugendlichen eine große Rolle einnimmt. 27 Prozent der Internetnutzung der jungen Menschen ist dabei in dem Bereich der Kommunikation. WhatsApp, Facebook, Snapchat, TikTok usw. sind die Kommunikationswege, die die Kinder und Jugendlichen per Apps auf ihrem Handy für ihre Kommunikation nutzen. Diese Möglichkeiten der Kommunikation verlaufen einfach und vor allem auch schnell. Es können Anmerkungen oder auch Inhalte, wie z.B. Bilder, im Internet frei einsehbar für viele andere Nutzer*innen von einer/einem Einzelnen anonym veröffentlicht werden. Dieser Kommunikationsweg wird unter anderem auch für das sogenannte Cybermobbing genutzt.

Cybermobbing sind Beschimpfungen, Beleidigungen, das Verbreiten von Gerüchten und Verleumdungen im Netz. Laut der Studie „Cyberlife III – Cybermobbing bei Schülerinnen und Schülern“ sind immer mehr Schüler*innen von Cybermobbing betroffen. Die Zahl der Betroffenen zwischen acht und 21 Jahren ist seit 2017 um 36 Prozent gestiegen von 12,7 Prozent auf 17,3 Prozent im Jahr 2020. In absoluten Zahlen sind das fast zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Cybermobbing kann negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben und äußert sich in Ängsten, Schlafstörungen und/oder Depressionen.

Innerhalb des diesjährigen Schwerpunktthemas: „Digitale Herausforderungen, Chancen und Perspektiven“ der haug&partner unternehmensgruppe nehmen die Pädagogen*innen aus den unterschiedlichen Betreuungsangeboten der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH das Thema des „Cybermobbings“ in ihrer täglichen Arbeit mit den betreuten, jungen Menschen auf. Sie erklären den jungen Menschen einen angemessenen Umgang in dem Bereich der sozialen Netzwerke und stehen den jungen Menschen bei einem möglicherweise aufkommenden Cybermobbing zur Seite und unterstützen den jungen Menschen in dieser Phase auf verschiedenen Ebenen.


Biografiearbeit mit den jungen Menschen: Ordnerset „Biografie- und Lebensordner“

Der Lebensweg von Kindern und Jugendlichen in der stationären Jugendhilfe ist nicht selten von mehreren Ortswechseln, Verabschiedungen und (Beziehungs-)Abbrüchen geprägt. Da in wechselnden Settings eine fortlaufende Erinnerungsarbeit häufig nicht stattfindet, können wichtige Basisinformationen des jungen Menschen schnell verloren gehen. Es entstehen Lücken im Wissen über die eigene Biografie des Kindes – ein sicheres Fundament der Erinnerung und Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensgeschichte fehlt. Gleichzeitig beeinflusst das Wissen über positive und negative Ereignisse im eigenen Lebensweg das weitere Handeln, Denken und Wahrnehmen eines heranwachsenden jungen Menschen.

Die Biografiearbeit bietet den jungen Menschen die Möglichkeit, den eigenen Lebensweg zu erforschen und Antworten auf Fragen der Identität zu finden. Dies soll die Kinder und Jugendlichen dabei unterstützen, das Bild von sich selbst zu klären und Identität sowie Selbstvertrauen zu erhalten. Ziel ist es, einen erklärbaren Zusammenhang zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu schaffen und damit ein stimmiges Selbstbild zu erhalten, mit welchem die jungen Menschen die bestmögliche Grundlage erhalten, um in ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben zu starten.

Um die betreuten jungen Menschen sowie die betreuenden Pädagog*innen innerhalb der haug&partner unternehmensgruppe in der Biografiearbeit zu unterstützen, erhält jeder betreute junge Mensch bei Betreuungsbeginn künftig das Set „Lebensordner und Biografieordner“: Der Lebensordner dient den jungen Menschen als organisierter Ablageort für alle persönlichen Unterlagen. Der Biografieordner zielt auf die Biografiearbeit mit dem jungen Menschen ab und dient als persönliches Biografiearchiv. Das Set gehört von da an ihm und soll ihn auf seinem weiteren Lebensweg begleiten. Bei einem Wechsel des Lebensortes sollen die Ordner von den jungen Menschen mitgenommen und weitergeführt werden.

Mit diesem Ordnerset möchte die haug&partner unternehmensgruppe einen Beitrag in der Erarbeitung der persönlichen Lebensgeschichte leisten und damit die jungen Menschen in der Entwicklung zu einer selbstbestimmten Persönlichkeit unterstützen.

Bei der Bearbeitung der Ordner werden die jungen Menschen in einer vertrauten Beziehung und Atmosphäre von den pädagogischen Fachkräften innerhalb der haug&partner unternehmensgruppe unterstützt und begleitet.


Neue Regionalleitung für die Angebote in häuslicher Gemeinschaft

Nach den ersten arbeitsintensiven Wochen möchten wir es nicht versäumen, an dieser Stelle die Gelegenheit zu nutzen, einen weiteren neuen Mitarbeiter in dem Team der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH zu begrüßen.

Seit 01.05.2021 ist Herr Lars Petersohn als Regionalleiter und Fachberater für die Angebote in häuslicher Gemeinschaft in den Regionen Sachsen, Thüringen und Brandenburg zuständig.

Neben seiner beruflichen Qualifikation als Diplom Sozialwirt und Sozialarbeiter bringt Herr Petersohn weitreichende Erfahrungen aus dem Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendhilfe mit. Zum einen bauen diese auf seine mehrjährige Leitungsfunktion im Bereich der Mutter/Vater-Kind Hilfen auf. In der Gestaltung und Umsetzung von individuellen Hilfen und der Arbeit mitten im Familiensetting ist Herr Petersohn einschlägig praxiserprobt. Ergänzend dazu arbeitete Herr Petersohn bereits in intensivsozialpädagogischen Einzelbetreuungen und Jugendgruppensystemen. Nicht zuletzt hat er maßgeblich an konzeptionellen Prozessen in unterschiedlichen Arbeitskontexten mitgewirkt.

h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH gibt hierüber ein weiteres Mal eine qualitativ kompetente Antwort an die hohen Anforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe und freut sich auf die Zusammenarbeit mit Herrn Lars Petersohn.


Medienkompetenz: Die Rolle des „eSports“ in der Lebenswelt der jungen Menschen

Einen immer größer werdenden Stellenwert nimmt der Bereich des sogenannten „eSport“ in der Medienlandschaft der jungen Menschen ein. Die Definition zu eSport von Wikipedia lautet: „E-Sport („elektronischer Sport“, auch ESport, eSport, e-Sport, E-Sports, eSports und e-Sports) ist der sportliche Wettkampf mit Computerspielen. In der Regel wird der Wettkampf mit dem Mehrspielermodus eines Computerspieles ausgetragen. Die Regeln des Wettkampfes werden durch die Software (Computerspiel) und externe Wettkampfbestimmungen, wie dem Reglement des Wettkampfveranstalters, vorgegeben.

E-Sport wird sowohl auf Personal Computern als auch auf Spielkonsolen betrieben. Die Wettkampfteilnehmer werde n E-Sportler genannt; pro Computerspiel kann es mehrere Disziplinen geben. Die meisten Computerspiele werden entweder als Individualsport oder Mannschaftssport betrieben. Bei einzelnen Computerspielen gibt es sowohl auf Individual- als auch auf Mannschaftsebene Wettkämpfe. Neben der Beherrschung des eigentlichen Computerspiels benötigen die Spieler verschiedene motorische und geistige Fähigkeiten, um im Wettkampf erfolgreich zu sein. Motorisch sind für den Spieler vor allem Hand-Augen-Koordination und Reaktionsgeschwindigkeit von Bedeutung. Räumliches Orientierungsvermögen, Spielübersicht, Spielverständnis, taktische Ausrichtung, Durchhaltevermögen, vorausschauendes und laterales Denken zählen zu den geistigen Anforderungen.“

Bekannte Spiele wie FIFA, League of Legends oder Overwatch werden von den jungen Menschen online mit Hilfe einer Spielekonsole oder dem PC über das Internet gespielt und versetzen die jungen Menschen in die Rolle eines Fußballstars oder eines heldenhaften Kriegers, der sich unterschiedlichen Wettkämpfen stellen muss. Mittlerweile gibt es z.B. eine eigene Fußballiga innerhalb des eSport, die von großen (realen) Fußballvereinen -auch aus Deutschland u.a. von dem FC Bayern München, dem RB Leipzig oder dem 1. FC Köln- betrieben werden. Ähnlich den realen Fußballspielen werden auch die Spiele des eSport im Fernsehen live übertragen. Stand Mai 2021 wurden im Bereich des eSport insgesamt bisher über 968 Millionen US-Dollar an Preisgeldern ausgezahlt. eSportler*innen werden hierüber in die Lage versetzt ihren Lebensunterhalt ausschließlich mit dem Spielen zu verdienen. Zum Teil stehen die eSportler*innen, ähnlich z.B. bei dem Profifußball, unter Vertrag bei einem Verein.

Kinder und Jugendliche, die sich in ihrer Freizeit mit eSport beschäftigen, finden in den bekannten eSportler*innen, die erfolgreich eSport betreiben, Vorbilder, denen es nachzueifern gilt und der Wunsch ist groß, sein Hobby zu einem Beruf werden zu lassen.

Die pädagogischen Fachkräfte der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH wissen das eSportler*innen für die jungen Menschen in den Betreuungsstellen Vorbilder sein können, ähnlich einem Fußballstar aus einem Fußballverein. Das Abtauchen in die digitalen Welten und das Nacheifern der Stars kann zu dem sogenannten „Flow-Erlebnis“ führen. Die jungen Menschen vergessen die Zeit und sich selbst und sind vollkommen in die virtuelle Welt vertieft. Aufgrund der UN-Kinderrechtskonvention (Art. 31) haben aber auch Kinder und Jugendliche ein Recht auf Spiel, wozu auch in der heutigen Zeit die digitalen Spiele zählen. Es ist somit die Aufgabe der Pädagog*innen der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH, dafür zu sorgen, dass die Freizeitbeschäftigungen der betreuten jungen Menschen altersgemäß sind und sie vor Risiken, die dadurch entstehen können, zu schützen sind.

In ihrer pädagogischen Arbeit begleiten die Fachkräfte der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH die jungen Menschen in dem Bereich der Computer- und Onlinespiele, um auch einem möglichen Mediensuchtverhalten entgegenzusteuern. Dies beinhaltet für die Pädagog*innen sich mit den Spielen der jungen Menschen selbst zu beschäftigen und in einem Austausch mit den Betreuten dazu zu sein. Die Pädagog*innen sollen hierüber Kenntnis von den Zielen und Inhalten der einzelnen Spiele erhalten.

Kinder und Jugendliche bekommen innerhalb der Angebote der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH nur Zugang zu den Spielen, die der Alterskennzeichen ihrem Alter entsprechend, worüber die jungen Menschen nicht mit beeinträchtigenden Inhalten konfrontiert werden. Neben einem Austausch mit den jungen Menschen über deren Spielerlebnisse werden klare Regeln zu den Computer- oder Onlinespielen mit den jungen Menschen vereinbart.

Die h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH hat in der täglichen Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen ein medienpädagogische Rahmenkonzept, auf Grundlage dessen, die jungen Menschen an den sinnvollen Umgang mit Medien herangeführt werden und somit auch der Umgang mit dem Thema eSport seine Berücksichtigung findet.


Digitale Lebenswelt: Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen

Die digitale Veränderung in unserer Welt, hat auch eine Veränderung in der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen zur Folge. Smartphone, im Internet surfen oder digitale Spiele – digitale Medien sind längst ein fester Bestandteil im Leben der jungen Menschen geworden und stehen 24 Stunden zur Verfügung.

Dies macht eine klare Regelung und Hinführung der jungen Menschen an die digitalen Medien durch die Erwachsenen notwendig. Kinder müssen an die Nutzung der digitalen Medien herangeführt und begleitet werden. Steffen Heil -Vorsitzender der Auerbach Stiftung- empfiehlt: „…. die Kleinen nicht nur in der analogen, sondern auch in der digitalen Welt von Anfang an aktiv zu begleiten. Nur so erlangen Kinder die richtige Konsumkompetenz bei der Nutzung digitaler Medien. Es ist wichtig, Kinder von Anfang an für den richtigen und maßvollen Umgang mit digitalen Geräten zu sensibilisieren.“ Ähnlich dem langsamen Heranführen an den Straßenverkehr, müssen auch die Kinder an die digitalen Medien herangeführt, begleitet und angeleitet werden. Mit Blick auf die Studienergebnisse der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, in der festgestellt worden ist, dass 22,4 Prozent der 12- bis 17-Jährigen bundesweit einen problematischen Medienkonsum haben und weitere 5,8 Prozent bereits von einer computerspiel- und internetbezogenen Störung betroffen sind, wird die Bedeutung dieses Themas offensichtlich.

Wie kann nun eine Heranführung der Kinder an die Medien erfolgen. Hierbei können die Empfehlungen der BZgA für den Medienkonsum in Familien hilfreich sein:

  • Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind verbindlich Zeiten für die Nutzung digitaler Medien.
  • Interessieren Sie sich für die digitalen Aktivitäten Ihrer Kinder – lassen Sie sich davon berichten, nehmen Sie Anteil oder spielen Sie gegebenenfalls mit.
  • Seien Sie authentisch und halten Sie sich auch selbst an vereinbarte Zeiten.
  • Planen Sie gemeinsame Aktivitäten: Das können Gesellschaftsspiele, sportliche Aktivitäten, Ausflüge oder Spaziergänge sein. Was immer der Familie zusammen Spaß macht: Bei diesen Aktivitäten sollten digitale Medien für alle tabu sein.
  • Auch beim gemeinsamen Essen und während einer Unterhaltung sollten digitale Medien Pause haben. Schenken Sie Ihrem Kind Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit. Das ist ein wertvolles Geschenk für Ihr Kind.

Für die Mediennutzungsdauer gibt es entsprechend dem Alter von Kindern folgende Regeln, die als Orientierung dienen können:

  • Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren: keine Bildschirmmedien nutzen
  • Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren: höchstens 30 Minuten täglich
  • Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren: höchstens 45 bis 60 Minuten täglich

Entsprechend dem Schwerpunktthema: „Digitale Herausforderungen, Chancen und Perspektiven“ der haug&partner unternehmensgruppe leiten die Pädagogen*innen aus den Betreuungsangeboten der h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH die betreuten, jungen Menschen an und führen diese an die unterschiedlichen digitalen Medien, dem Alter entsprechend, an. Ziel ist den jungen Menschen einen angemessenen und sinnvollen Umgang mit digitalen Medien beizubringen und hierbei auch die positiven Effekte von digitalen Medien zu nutzen.

 


Gemeinsam für Nepal – finanzielle Unterstützung der h&p Sachsen gGmbH für Govinda e.V.

Seit diesem Jahr unterstützen die albakademie GmbH, die h&p Baden-Württemberg gGmbH, die h&p Reinland-Pfalz/Hessen gGmbH, die h&p Sachsen gGmbH und die conneXX GmbH das Projekt „Girls Hostel“ der Govinda e.V. in Kalikatar, Nepal mit der Übernahme der jährlichen Gesamtkosen von 14.000 Euro.

1998 wurde die Govinda e. V. von fünf Krankenpfleger*innen aus Aalen gegründet. Ziel der Gründer*innen war es, ein Waisenhaus in Nepal aufzubauen, welches 15 Kinder beherbergen kann. Bis heute haben sich aus diesem Anfangsziel insgesamt neun Projekte entwickelt: Mittlerweile gibt es neben 700 Mitglieder und Paten, viele junge aktive Mitglieder in den Aktionskreisen in Deutschland und der Schweiz. Bisher unterstützt Govinda e.V. etwa 8000 Menschen in unterschiedlichen Projekten und beschäftigen 80 nepalesische Angestellte. Die Projekte sollen die Menschen befähigen, selbstständige, mündige und kritische Bürger*innen der nepalesischen Gesellschaft zu sein, sich in ihr integriert zu wissen und sie aktiv mitzugestalten. Dafür hat Govinda e.V. bereits mehrere Schulen gebaut, ein Ausbildungszentrum installiert und ein innovatives Reintegrationsprogramm gestartet.

Darüber hinaus wurde 2014 die Shangri-La Development Association (SDA) als nepalesischer Partnerverein von Govinda e.V. gegründet. Diese führt ehemalige Kinder des Waisenhauses nach ihrer Ausbildung bzw. ihrem Studium an Tätigkeiten als Entwicklungsmitarbeiter im eigenen Land heran.

Das Projekt „Girls Hotel“ ist ein Bildungshaus, in welchem derzeit 15 Mädchen leben. Durch das Leben in dem Haus wird den Mädchen ein täglicher Schulbesuch in der im Dorf vorhandenen Schule ermöglicht. Von ihren eigentlichen Heimatdort liegt die Schule bis zu drei Stunden Laufdistanz entfernt, sodass den Mädchen dort kein Schulbesuch möglich wäre. In dem Bildungshaus werden den Mädchen auch weitere Ausbildungs- und Schulungsmöglichkeiten z.B. im landwirtschaftlichen Bereich geboten.

Die h&p Baden-Württemberg gGmbH, die h&p Reinland-Pfalz/Hessen gGmbH, die h&p Sachsen gGmbH, die conneXX GmbH und die albakademie GmbH freuen sich, Govinda e.V. in diesem tollen Projekt unterstützen zu können!


Pädagog*innen zur Gründung einer Erziehungsstelle oder Familienwohngruppe gesucht

Zur Erweiterung unserer Betreuungsstellen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg suchen wir:

Sozialpädgog*innen/Erzieher*innen/Jugend- und Heimerzieher*innen

(oder vergleichbare Fachausbildungen),

die eine Erziehungsstelle oder Familienwohngruppe in ihrem eigenen Haushalt eröffnen möchten und somit Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben möchten, in einem Angebot in häuslicher Gemeinschaft aufzuwachsen.

Angebote in häuslicher Gemeinschaft:

Ist die vollstationäre Unterbringung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe im eigenen Haushalt mindestens einer pädagogisch ausgebildeten Fachkraft auf den Grundlagen des SGB VIII §§ 27 ff.

Angebote in häuslicher Gemeinschaft sind:

  • Erziehungsstellen hier leben 1-2 Kinder/Jugendliche mit im Haushalt.
  • Familienwohngruppen hier leben 3-4 Kinder/Jugendliche mit im Haushalt.

Der Betreuungsschlüssel ist jeweils 1:2. Dies bedeutet, dass eine pädagogisch ausgebildete Fachkraft maximal zwei junge Menschen betreuen kann.

Kinder oder Jugendliche im eigenen Haushalt betreuen:

  • Ein pädagogisches Angebot, das Leben und Arbeit miteinander verbindet.
  • Als VerantwortlicheR einer Erziehungsstelle oder Familienwohngruppe betreuen Sie Kinder und Jugendliche im eigenen Haushalt und im privaten Umfeld:
  • Sie können ihren Beruf zu Hause ausüben und somit Beruf und Alltag miteinander verknüpfen.
  • Sie bringen die Bereitschaft mit, dem jungen Menschen eine tragfähige und intensive Beziehung anzubieten und ihn auf seinem Lebensweg ein Stück zu begleiten.
  • Sie stellen sich der Herausforderung, Kinder und Jugendliche mit besonderen Erziehungsbedarfen zu betreuen und begleiten die jungen Menschen zuverlässig durch vielfältige Phasen ihrer Entwicklung.

Die Rahmenbedingungen

  • Sie sind Erzieher*in, Sozialpädagog*in oder haben eine vergleichbare sozial-pädagogische Qualifikation.
  • Sie gestalten Ihren pädagogischen Lebensalltag eigenverantwortlich im Rahmen der konzeptionellen Vorgaben.
  • Sie arbeiten freiberuflich im Rahmen eines Kooperationsvertrages oder werden im Angestelltenverhältnis für die h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH tätig.
  • Sie arbeiten in enger Kooperation und unter Anerkennung der Trägervorgaben mit dem Träger Hand-in-Hand.
  • Ihre gesamte Familie muss den Auftrag mittragen.
  • Sie haben Toleranz, Flexibilität, Humor, Durchhaltevermögen, Konfliktfähigkeit und Erziehungskompetenzen.

Was Ihnen h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH als Träger bietet:

  • Ein dieser anspruchsvollen Tätigkeit angemessenes Honorar
  • Regelmäßige Beratung und sofortige Unterstützung in Krisen durch den Fachdienst
  • Anfragemanagement
  • Einbindung in ein Netz von anderen Betreuungsstellen
  • Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung, zum Austausch und zur externen Supervision
  • Konzeptionelle Weiterentwicklung, Qualitätsmanagement,
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Unterstützung bei Verwaltungsaufgaben, Dokumentation Versicherungsleistungen

 

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, die Sie uns auch gerne per Mail übersenden können.

Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an:

h&p Sachsen gGmbH

  1. Hd. Geschäftsführer Herrn Jens Scharmann

Pirnaer Landstraße 217

01259 Dresden

E-Mail: j.scharmann@hup-jugendhilfe-sn.de

Bei Fragen können Sie sich unter der Rufnummer: 0351-314 018 53 an uns wenden.


Digitale Herausforderungen: „Fake-News“ in den Betreuungsangeboten

Als Jugendhilfeträger muss und will sich die h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH auch den digitalen Herausforderungen, die sich sowohl in dem privaten als auch dem pädagogischen Bereich ergeben, stellen. Die Lebenswelt unserer betreuten jungen Menschen hat sich durch die zunehmende Digitalisierung verändert und wird sich noch weiter verändern. Dies gilt es in der pädagogischen Arbeit mit den jungen Menschen zu berücksichtigen und dabei aber nicht nur die Gefahren, die der Blick ins Internet mit sich bringen könnte, aufzugreifen. Es gilt auch die Chancen, welche die Digitalisierung ebenso mit sich bringt, in den Betreuungsangeboten zu nutzen und sinnvoll einzusetzen. Dies wurde auch durch das Jahresthema der haug&partner unternehmensgruppe „Digitale Herausforderungen – Chancen – Perspektiven“ bestätigt und wird in dem Jahr 2021 in der Zusammenarbeit zwischen allen Pädagogen*innen der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH immer wieder als Thema aufgegriffen werden.

In dem Jahr 2020 veränderte sich der Alltag in den Betreuungsangeboten der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH und es wurden viele alltägliche Dinge auf den Kopf gestellt. Die Entwicklung in dem Jahr 2020 hat der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH aufgezeigt, immer auch den Blick auf die digitale Entwicklung zu haben und diese in dem Bereich der Medienerziehung mit unseren Betreuten zu berücksichtigen.

Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen und den damit verbundenen Lockdown, waren Schulbesuche nicht oder nur noch eingeschränkt für unsere Betreuten möglich, viele Freizeitangebote, das Vereinsleben u.ä. waren für unsere jungen Menschen nicht mehr durchführbar. Soziale Kontakte und Gesprächstermine waren nicht mehr in dem üblichen Rahmen möglich und es mussten dafür andere Wege gefunden werden. Damit veränderte sich das Medienverhalten und die Internetnutzung der jungen Menschen in den Betreuungsangeboten zunehmend. Unsere jungen Menschen nutzten verstärkt das Internet, Messenger-Dienste und weitere andere technische Möglichkeiten, um in Kontakt mit ihren Eltern, Verwandten, Freunden usw. zu bleiben.

Als ein nicht unbedeutender Aspekt sind an dieser Stelle die sogenannten „Fake-News“ zu nennen. Über den Zugang zu sozialen Netzwerken und anderen sozialen Medien werden die jungen Menschen zusehends mit Nachrichten konfrontiert, die nicht der Wahrheit entsprechen. „Fake-News“ ähneln sehr den klassischen Nachrichtenbeiträgen und wirken hierüber seriös und zutreffend. Es handelt sich aber dabei zum Teil auch um Verschwörungstheorien und extreme politische Ansichten. Die Pädagog*innen der Betreuungsangebote der h&p Sachen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH unterstützen die jungen Menschen die unterschiedlichen Nachrichten zu prüfen und hierüber zu erkennen, ob es sich um „Fake-News“ handelt.

h&p Sachen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH stellt sich der Verantwortung und wird die jungen Menschen über diese fälschlichen Informationen aufklären und dabei unterstützen, eine Haltung diesen gegenüber einzunehmen.


Jahresbericht 2020 der haug&partner unternehmengruppe

Auch in der haug&partner unternehmengruppe war das Jahr 2020 geprägt von der Corona-Pandemie und ihren Auswirkungen auf die (pädagogische) Arbeit ihrer Einzelunternehmen. Im Zusammenhang mit den damit verbundenen Herausforderungen hätte das Jahresthema der Unternehmensgruppe „Werte“ im Vorfeld nicht treffender ausgewählt werden können.

Im vorliegenden Jahresbericht 2020 möchte die haug&partner unternehmensgruppe und ihre Einzelunternehmen Sie gerne über die Aktivitäten, Veränderungen und Entwicklungen des vergangenen Jahres informieren und einen umfangreichen Einblick in ihre Arbeit geben.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die schöne und zuverlässige Zusammenarbeit in dem vergangenen, herausfordernden Jahr und blicken zuversichtlich auf das Jahr 2021.

Den Jahresbericht finden Sie auf der Homepage der haug&partner unternehmensgruppe oder hier direkt zum downloaden: Jahresbericht_2020.png


Wechsel der Geschäftsführung bei der h&p Sachsen gGmbH zum 01.01.2021

Frau Johanna Klebl-Haug beendete Ihre Tätigkeit als Geschäftsführerin zum Ablauf des 31.12.2020. In gleichem Zuge übernahm Herr Jens Scharmann die Geschäftsführung von h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH zum 01.01.2021.

Wir danken an dieser Stelle Frau Johanna Klebl-Haug für ihr umsichtiges und erfolgreiches Wirken als Geschäftsführerin der h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH. Frau Johanna Klebl-Haug wird in ihrer Funktion als stellvertretenden Gesamtleiterin der haug&partner unternehmensgruppe die Gesellschaft weiter eng begleiten und hierüber ihren Teil zur weiteren positiven Entwicklung der h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH beitragen.

Herr Jens Scharmann ist seit 2015 als Diplom-Sozialpädagoge in der haug&partner unternehmensgruppe tätig. Er bringt einen breiten Erfahrungsschatz in dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe und hier insbesondere in dem Bereich der Erziehungsstellen und Familienwohngruppen mit.


Ein Blick in die Vielfalt der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH

Die h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH hat sich als Teil der haug&partner unternehmensgruppe im Jahr 2020 mit den Werten auseinandergesetzt, die ihr als Träger in seiner täglichen Arbeit zugrunde liegen. Allem voran stand die Überlegung, dass es sicherlich nicht genügt, Werte nur plakativ zu benennen. Es geht vor allem darum, miteinander zu sprechen und daran zu arbeiten, welche Werte und Haltungen unser Handeln und unser Wirken prägen und welche sie in der Gegenwart und in der Zukunft leiten sollen. Hierzu fanden in diesem Jahr zahlreiche Gespräche, einige Veranstaltungen ebenso wie verschiedene Veröffentlichungen statt.

Über die eigenen Werte und Haltungen wurde aber nicht nur zwischen den Erwachsenen und den Pädagog*innen gesprochen. Denn vor allem im täglichen Miteinander und im gemeinsamen Leben in den Wohngruppen, Erziehungsstellen, Familienwohngruppen, Pflegefamilien und Sozialpädagogischen Sonderpflegestellen finden die Auseinandersetzungen mit den eigenen Werten und den Werten der Anderen tagtäglich statt.  Es ist eine große Bandbreite an persönlichen Wertmaßstäben, Wertvorstellungen, persönlichen aber auch beruflichen Haltungen, die eindrucksvoll aufzeigt, was für die jungen Menschen und ihre Wegbegleiter*innen bei h&p Sachsen Kinder-, Jugend und Familienhilfe gGmbH das gemeinsame Leben und die Zukunftsplanung prägt. Bei allen wird deutlich, was bereits Wilhelm von Humboldt festgehalten hat:

„Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.“

Auf Wertefragen gibt es keine einfachen Antworten. Gerade darum ist es notwendig, solche Fragen zu stellen und im Miteinander darüber zu sprechen. Werte gehen uns alle an: ob jung oder alt. Sie betreffen unser privates Leben, unser berufliches Leben und unsere Zukunftsgestaltung. Aus diesem Grund gehört die Debatte über Werte in unseren Alltag. Dies ist nicht nur in diesem Jahr bei h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH gelungen. Das gemeinsame Gespräch über Werte wird weiterhin seine Fortsetzung finden.


Die aktuelle Corona-Situation und ihre Auswirkungen

Die Pandemie hat nun alle wieder mit großen Schritten erreicht. Die aktuelle Situation schafft Unsicherheit und auch Sorge für die kommende Zeit.

Für die h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH heißt dies, dass die gesetzlichen Vorgaben beachtet und umgesetzt werden. Eine soziale Isolation, wie sie im Frühjahr umgesetzt wurde, ist im Moment noch nicht vorgegeben. Aber ein sehr achtsamer Umgang mit Sozialkontakten und Besuchen muss gewährleistet werden. In der jetzigen Situation ist hier eine Einschränkung notwendig, um den Gesundheitsschutz für alle zu erhalten. Persönliche Kontakte müssen auf das nötige Maß reduziert werden.

Die Vorgaben der Landesregierung und des Landesjugendamtes sind leitend:  Es ist wieder notwendig, die soziale Distanz vermehrt einzuhalten und Kontakte auf deren Notwendigkeit zu prüfen. Es gilt, die Gesundheit aller weiterhin im Fokus zu behalten. Die h&p Sachsen gGmbH ist sich bewusst, dass alle persönlichen Begegnungen ein Risiko bergen; gleichwohl ist der sozialpädagogische Alltag geprägt von persönlichen Kontakten. Diese gilt es, entsprechend dem Gesundheitsschutz so zu gestalten, dass die Leistungserbringung für alle Beteiligten möglich ist. Hierfür sind alle Beteiligten sensibilisiert und fachlich angeleitet.

Daher gilt es: alle persönlichen Kontakte sind auf das Maß reduziert zu halten, das erforderlich ist, um einerseits eine gute Qualität der Betreuung der Kinder und Jugendlichen sicherzustellen und andererseits eine möglichst hohe Sicherheit zu gewährleisten. Die Fachdienste sind persönlich vor Ort, um die Pädagog*innen fachlich zu begleiten, sowie den persönlichen Kontakt zu den jungen Menschen zu gewährleisten. Aber jeder Termin wird geprüft, ob er möglich ist unter den gegebenen Umständen. Alle Hygienevorgaben und gesundheitssichernde Maßnahmen werden strikt umgesetzt: Abstand, Mundschutz, Kontakte möglichst im Freien, keine geschlossenen Räume, Lüften der Räume, häufiges Desinfizieren, kein Handschlag, …

 

Verlässlichkeit erfordert Flexibilität

Die h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH ist ein verlässlicher Partner in unsicheren Zeiten. Daher sind enge Absprachen sowie Kenntnis über aktuelle Entwicklungen unabdingbar. Die Dynamik der Pandemie ist nicht voraussehbar und eine flexible Reaktion bleibt zwingend notwendig.

Das Anliegen der h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH ist es, alle betreuten jungen Menschen, deren Familien, die betreuenden sozialpädagogischen Fachkräfte und alle Mitarbeitenden möglichst gut und sicher durch diese Krise zu begleiten. Hierzu gilt es, miteinander aufkommende Fragen und Anliegen auszuhandeln und gemeinsam Situationen zu gestalten. Es ist aber auch nötig, einen roten Handlungsfaden vorzugeben: Mit fürsorglichem Blick für die jungen Menschen, die betreuenden Pädagog*innen und ihren Familien, die Herkunftsfamilien der jungen Menschen sowie allen anderen Beteiligten sollen weiterhin alle persönlichen Kontakte auf deren Notwendigkeit geprüft werden.

Die aktuelle Situation gebieten hohe Vorsicht und Umsicht.


Digitalisierung: Chancen und Perspektiven

Nicht erst das Jahr 2020 mit der Corona-Pandemie hat uns allen vor Augen geführt, wie sehr die Digitalisierung in das tägliche Leben Einzug gehalten hat. Es wurde in dieser Zeit im Besonderen deutlich, welchen Nutzen die neue digitale Welt mit sich bringt. Die UNESCO stellt die Erkenntnis auf, dass die Digitalisierung alle Bereiche des Lebens erfasst und die Grundlage der moderner Wissensgesellschaften im 21. Jahrhundert bildet. Die Gestaltung der Digitalisierung zum Wohle der Menschheit nimmt die UNESCO als ihre Aufgabe wahr und fordert daher unter anderem für alle den Zugang zu Informationen und Wissen, E-Learning, E-Wissenschaft und Medien. Damit verbindet sich diese Definition der UNESCO auch eng mit der europäischen Agenda des lifelong learning. Versuche diese Grundbildung inhaltlich zu fassen, sind umfassend und sehr vielfältig. Es wird hierbei oftmals auf die neuen Medien, IT-Fertigkeiten, digital literacy u.Ä. hingewiesen (BMBF/KMK 2012).

Die europäische Agenda beinhaltet als „Schlüsselkompetenzen für lebenslanges Lernen“ die „Computerkompetenz“ als einen von acht Kompetenzbereichen.

Die Kompetenz mit digitalen Medien Wissen zu erschließen, ist in der heutigen Zeit eine Schlüsselkompetenz, die es anzuerkennen und zu fördern gilt. Diese Erkenntnis hat seit langem Einzug gehalten in die Bildungssektoren ebenso wie in die sozialpädagogische Praxis: Dass junge Menschen in einer Umgebung aufwachsen, in der digitale Medien und Angebote allgegenwärtig sind, ist nicht mehr wegzudenken.

Dies führt in der haug&partner unternehmensgruppe dazu, dass sich die verantwortlichen Fachkräfte und betreuenden Pädagog*innen   gemeinsam auf den Weg machen, um eigene Kompetenzen zu erwerben, so dass sie  kompetente Begleiter*innen der jungen Menschen im Bereich des digitalen Lernens sind. Daher wird künftig ein Schwerpunkt auf der Digitalisierung mit ihren Herausforderungen, Chancen und Perspektiven liegen. Die verantwortlichen Erwachsenen müssen sich aufgrund ihres erzieherischen Auftrages in der öffentlichen Erziehung diesem Lernfeld bewusst annehmen und selbst zu Lernenden werden, um für die jungen Menschen kompetente Partner*innen und Begleiter*innen zu werden.

 


Postkarten-Set „Kinderrechte“

1989 hat die Vollversammlung der Vereinten Nationen die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet. Mittlerweile wurde dieses Dokument von fast allen Staaten der Erde unterzeichnet.

Auch der haug&partner unternehmensgruppe ist es ein zentrales Anliegen die Bedeutung der Kinderrechte zu betonen. Deshalb hat sie zum Jahr der Werte ein Postkarten-Set erstellt, das Grüße mit einer wichtigen Botschaft versendet.

Auf fünf Postkartenmotiven finden sich zentrale Kinderrechte wieder:

Das Recht auf Gleichbehandlung

(UN-Kinderrechtskonvention Artikel 2 und 4)

Das Recht auf Fürsorge

(UN-Kinderrechtskonvention Artikel 5, 7, 9 und 18)

Das Recht auf Bildung

(UN-Kinderrechtskonvention Artikel 28)

Das Recht auf Spiel und Freizeit

(UN-Kinderrechtskonvention Artikel 31)

Das Recht auf freie Meinungsäußerung und Beteiligung

(UN-Kinderrechtskonvention Artikel 12 und 13)

Die Postkarten werden an alle jungen Menschen, die in den Angeboten der haug&partner unternehmensgruppe betreut werden, verteilt.

Viel Freude beim Versenden der Karten!


Ferienfahrt August 2020 – Stausee Oberwald

Trotz der Einschränkungen durch das Coronavirus ließ es sich die Wohngruppe Niedersedlitz der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH nicht nehmen, auch in diesem Jahr eine einwöchige Ferienfahrt auf die Beine zu stellen. In Absprache mit den Jugendlichen wurde der Stausee Oberwald in der Nähe von Chemnitz zum Reiseziel des Campingurlaubs auserwählt.

Zu Beginn ging es mit der Regionalbahn fast zwei Stunden quer durch Sachsen Richtung Westen. Hier war genug Zeit für ein ausgiebiges Frühstück, lockere Gespräche über die bevorstehenden Tage und ein paar Posen für das Fotoalbum.

Am Zielort angekommen wurde eine kleine Besichtigungsrunde über das Gelände des Campingplatzes gedreht. Neben dem idyllisch gelegenen Stausee, einer modernen Adventuregolfanlage und einem Tretbootverleih sorgte besonders die 508 Meter lange Sommerrodelbahn für Begeisterung. So waren die Jüngsten der Gruppe nicht zurückzuhalten, eine erste Probefahrt mit den flotten Schlitten zu absolvieren.

Nachdem die Abfahrt als gut befunden wurde, versammelte sich die gesamte Gruppe zum gemeinschaftlichen Pommes-Essen im Verpflegungsbereich des Campingplatzes. Nach einer Belehrung über die Campingplatzregeln wurden letzte Absprachen über die Aufteilung der Zelte und des weiteren Tagesverlaufes getroffen. Zunächst wurden die Schlafgemächer innerhalb der geräumigen Parzellen errichtet.

Die folgenden Tage füllte die Gruppe mit verschiedenen Gesellschaftsspielen und sportlichen Aktivitäten wie Fuß- und Federball, Wikingerschach und „Wer bin Ich?“. Leider spielte während des gesamten Aufenthaltes das Wetter nicht so mit wie erhofft, sodass es sich hin und wieder nicht vermeiden ließ, in den Zelten Unterschlupf zu suchen. Deshalb nutzten auch nur die absolut Hartgesonnen ab und an den Stausee zum Baden. Allerdings tat dies der Stimmung keinen Abbruch und die Gruppe wuchs wieder einmal ein Stück näher zusammen. Besonders beim abendlichen Scharradespielen verbrachte die gesamte Gruppe sehr amüsante und harmonische Stunden miteinander. Weitere Highlights waren die Anmietung der Sommerrodelbahn mit individueller Zeitmessung und ein Adventuregolfturnier mit anschließender Siegerehrung.

Doch eine Aktivität begeisterte unsere Jugendlichen überraschenderweise mehr als alles andere: Garry Kasparow wäre sicher stolz gewesen, wenn er die vielzähligen Schachpartien beobachten hätte können. Nach einer kurzen Erklärung der Regeln nutzten die Jungs jede Gelegenheit, um zu zweit oder in Teams auf dem karierten Brett in aller Ruhe ihre strategischen Fähigkeiten zu trainieren.

Nach sechs Nächten auf Isomatten näherte sich unser Ausflug dem Ende und die heimischen Betten lockten die Gruppe wieder nach Hause. In Niedersedlitz angekommen herrschte, wie auf der gesamten Zugfahrt, eine gespenstige Ruhe.

Auch wenn der Campingausflug durch die Wetterbedingungen und die eindringliche Geräuschkulisse der nahgelegenen Autobahn für den ein oder anderen etwas anstrengend wurde, gab es viele schöne Momente, lustige sowie tiefgründige Gespräche und eine ganze Menge Spaß!

 


Schmetterlingsprojekt in den Erziehungsstellen der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH

 In diesem Sommer konnten 14 Kinder und Jugendliche in den Erziehungsstellen der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbh die Verwandlung von Distelfalterraupen zu Schmetterlingen miterleben und umsichtig betreuen.

Die sich beteiligenden Erziehungsstellen erhielten für dieses Projekt Raupen in Anzuchtbechern durch die h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH. Frau Pöppich und Frau Schindler, Fachberaterinnen, initiierten und begleiteten das Projekt.

Es bereitete den Kindern und Jugendlichen große Freude, das rasante Wachstum, die Verpuppung sowie vor allem das Schlüpfen der Schmetterlinge zu beobachten. Der erste Flug der Schmetterlinge war dann ein ganz besonderes und faszinierendes Erlebnis, das von einem lachenden und einem weinenden Auge begleitet war. Schließlich hatten es die Kinder und Jugendlichen mit ihrer guten Versorgung geschafft, den Schmetterlingen zu ihrem ersten Flug zu verhelfen, mussten sich im gleichen Atemzug nun aber auch von ihnen verabschieden.

„Wir machen im nächsten Jahr wieder mit“, so das Resümee vieler Erziehungsstellen.


Die h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH bietet Betreuungsangebote, auf die auch in schwierigen Zeiten Verlass ist!

Verlässlichkeit ist zu einem handlungsleitenden Prinzip in der h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH geworden.

Die haug&partner unternehmensgruppe hat es sich im Jahr 2020 zum Ziel gesetzt, sich mit den unternehmensinternen Werten auseinanderzusetzen und diese weiter zu entwickeln. Einer dieser Werte, die in der haug&partner unternehmensgruppe großgeschrieben werden, ist die Verlässlichkeit. Verlässlichkeit bedeutet für die haug&partner unternehmensgruppe, umfassende und nachhaltige Verantwortung für die gestellten Aufgaben und Anforderungen zu übernehmen. Die h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH steht zu getroffenen Vereinbarungen. Verlässlichkeit ist zu einem handlungsleitenden Prinzip geworden, das Sicherheit und Orientierung gibt – vor allem für die jungen Menschen, die in den Betreuungsangeboten der h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH betreut werden. In zahlreichen Erziehungsstellen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg, in einer Vielzahl an Pflegefamilien, in der Wohngruppe sowie in vielen Betreuungsangeboten im Betreuten Jugendwohnen und in Flexiblen Hilfemaßnahmen wurde während des Lockdowns in der zurückliegenden Corona-Zeit sowie auch aktuell, ein hohes Maß an Verlässlichkeit und Orientierung für die jungen Menschen gewährleistet. Die betreuenden Pädagog*innen und die Fachdienste haben mit viel fachlichem Know-How und Kreativität die intensive Zeit der Betreuung gestaltet und konnten den jungen Menschen und ihren Familien Sicherheit, Orientierung sowie ein hohes Maß an Optimismus gewährleisten. Es war und ist eine herausfordernde Zeit für alle.

Die h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH hat sich in dieser Zeit bewährt als Partner in der Kinder- und Jugendhilfe, der die ihm anvertrauten jungen Menschen durch das Engagement aller Mitarbeitenden und die Fachlichkeit des Trägers umsichtig und verlässlich begleitet.

Auf die h&p Sachsen Kinder-, Jugend-; Familienhilfe gGmbH ist Verlass!


Die Haltung der haug&partner unternehmensgruppe in Corona-Zeiten

Nach dem vollständigen Lock-Down in der ersten Phase der Coronakrise sind nun schrittweise Öffnungen erfolgt und es sind wieder mehr persönliche Begegnungen möglich. Die Regelungen sind in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich; z.T. unterscheiden sie sich auch in einzelnen Landkreisen. Anliegen der haug&partner unternehmensgruppe ist es, in dieser Zeit umsichtig zu agieren und gleichzeitig den rechtlichen Vorgaben zu entsprechen.

Balance halten

Die haug&partner unternehmensgruppe ist sich bewusst, dass weiterhin alle persönlichen Begegnungen ein Risiko bergen; gleichwohl ist der sozialpädagogische Alltag geprägt von persönlichen Kontakten. Diese gilt es, entsprechend dem Gesundheitsschutz so zu gestalten, dass die Leistungserbringung für alle Beteiligten möglich ist. Hierfür sind alle Beteiligten sensibilisiert und fachlich angeleitet.

Das gemeinsame Anliegen aller ist es daher, persönliche Kontakte auf das Maß reduziert zu halten, das erforderlich ist, um einerseits eine gute Qualität der Betreuung der Kinder und Jugendlichen sicherzustellen und andererseits eine möglichst hohe Sicherheit zu gewährleisten. Dies bedeutet, dass in der haug&partner unternehmensgruppe wieder alle Leistungen im direkten, persönlichen Kontakt umgesetzt werden. So sind die Fachdienste wieder persönlich vor Ort, um die Pädagog*innen fachlich zu begleiten, sowie den persönlichen Kontakt zu den jungen Menschen zu gewährleisten. Auch andere notwendige Termine wie Hilfeplangespräche oder Vor-Ort-Termine für Betriebserlaubnisverfahren werden durchgeführt; alle Hygienevorgaben und gesundheitssichernde Maßnahmen werden hierzu strikt umgesetzt: Abstand, Mundschutz, möglichst im Freien, keine geschlossenen Räume, häufiges Desinfizieren, kein Handschlag, …

Es wird dennoch bei allen Terminen zunächst geprüft, ob hierzu wirklich der persönliche Kontakt notwendig ist oder ob es über eine andere, mediale, Form vonstatten gehen kann.

 

Distanz halten

Wo immer möglich vermeidet die haug&partner unternehmensgruppe den direkten physischen Kontakt, aber nicht die soziale Begegnung und den Austausch.

Interne Besprechungen finden per Videokonferenz statt und werden teilweise häufiger durchgeführt, um auf neue Entwicklungen in guter und zeitnaher Abstimmung reagieren zu können. Weiterhin arbeiten so viele Personen wie möglich in der haug&partner unternehmensgruppe im homeoffice. Sie sind hierbei im steten Kontakt über Videokonferenz, Telefon und andere Medien.

Die Fachberatung und den persönlichen Kontakt der Träger zu den jungen Menschen erachtet die haug&partner unternehmensgruppe als notwendig, um auch in dieser weiterhin schwierigen Zeit im optimalen Austausch zu sein, die hohe Qualität der Betreuung sicherzustellen und zu unterstützen, sowie präventive Krisenintervention zu gewährleisten.. Soweit sinnvoll und umsetzbar werden diese persönlichen Gespräche im Freien durchgeführt. Der Mindestabstand von 1,5m zwischen den Personen wird jederzeit eingehalten. Bei der persönlichen Beratung werden Mund-Nasen-Schutz und Handschuhe getragen.

 

Kontakte der jungen Menschen

Auch in Bezug auf die Kontakte zu Eltern und Familien der jungen Menschen gilt es, möglichst den wichtigen Kontakt zwischen Eltern und ihren Kindern zu pflegen und gleichzeitig das Risiko einer Infektionskette auszuschließen. Daher wird hier mit den Eltern und den jungen Menschen geplant, was wirklich notwendig ist und ob es nicht andere Formen des Miteinanders gibt. Hier befolgt die haug&partner unternehmensgruppe die Vorgaben der jeweils zuständigen Landesjugendämter. sowie der Landesregierung. Entscheidungen werden in enger Abstimmung mit dem zuständigen Jugendamt, den Sorgeberechtigten, dem jungen Menschen und allen Beteiligten im Sinne des Kindeswohls getroffen.

Auch hier gilt, dass vorrangig die Gesundheit aller im Fokus bleibt.

 

Verlässlichkeit erfordert Flexibilität

Die haug&partner unternehmensgruppe ist ein verlässlicher Partner in unsicheren Zeiten. Daher sind enge Absprachen sowie Kenntnis über aktuelle Entwicklungen unabdingbar. Die Dynamik der Pandemie ist nicht voraussehbar und eine flexible Reaktion bleibt zwingend notwendig. Die Gesamtleitung und die Geschäftsführungen der haug&partner unternehmensgruppe sind in engem Austausch über neue Entwicklungen und reagieren in gemeinsamer Abstimmung. Die haug&partner unternehmensgruppe hat sich entschieden, dass die jährliche Gesamtveranstaltung am Jahresende 2020 nicht stattfinden kann. Denn es ist bereits jetzt absehbar, dass zu diesem Zeitpunkt eine sichere Durchführung mit einer so hohen Anzahl an Teilnehmenden noch nicht gewährleistet werden kann. Auch auf kleinere Gruppenveranstaltungen wie Regionaltagungen wird 2020 noch verzichtet.

 

Das Anliegen der haug&partner unternehmensgruppe ist es, alle betreuten jungen Menschen, deren Familien, die betreuenden sozialpädagogischen Fachkräfte und alle Mitarbeitenden der haug&partner unternehmensgruppe möglichst gut und sicher durch diese Krise zu begleiten. Hierzu gilt es, miteinander aufkommende Fragen und Anliegen auszuhandeln und gemeinsam Situationen zu gestalten. Es ist aber auch nötig, einen roten Handlungsfaden vorzugeben: Mit fürsorglichem Blick für die jungen Menschen, die betreuenden Pädagog*innen und ihren Familien, die Herkunftsfamilien der jungen Menschen sowie allen anderen Beteiligten sollen weiterhin alle persönlichen Kontakte auf deren Notwendigkeit geprüft werden.

Die aktuelle Situation gebietet noch Vorsicht und Umsicht. 

Im Juni 2020

 


Die Jugendwohngruppe „Tanne“ wird immer schöner

Nachdem das Corona-Virus – in der Wohngruppe Tanne auch gerne „Virus der Faulheit“ genannt – in den Alltag eingezogen war, beschloss die Wohngruppe, die Zeit zu nutzen, um mit etwas Farbe, guten Ideen und tatkräftiger Unterstützung die WG zu verschönern.

Vor kurzem veränderte sich die Belegung von vier jungen Männern zu drei jungen Frauen und einem jungen Mann. Die neue Gruppe bringt frischen Wind in die Räume, hat tolle Ideen zur Dekoration und ist schon jetzt ein freundschaftliches Team geworden. Eng begleitet wird die Gruppe dabei von der verantwortlichen Sozialpädagogin, Frau Gnüchtel.

Das einst so triste WBS 70 Wohngebiet – im Volksmund auch „Ghetto“ genannt – bietet den jungen Menschen als Wohnumfeld allerhand Lernerfahrungen: In dem Wohngebiet sind die Mieten vergleichsweise gering und zeigen damit, was es bedeutet, mit wenig Geld auszukommen.

Der Tanneberger Weg 44 selbst ist ein Nachwendebau der zusätzlich in die bestehende Standardbebauung der DDR eingefügt wurde. Damals war Gorbitz grau, schmutzig und ohne befestigte Wege. Doch 34 Jahre später blühen zahlreiche Alleen entlang der Straßen und geben diesen dabei ihre neuen Namen: So blühen die Kirschbäume auf der Kirschenstraße, die Sanddornbäume auf der Sanddornstraße oder die Forsythien auf der Forsythiastraße. Viele Straßennamen haben hier einen Bezug zur Natur.

Getreu nach dem Motto „Dresden ist bunt“ macht die Wohngruppe ihre Räume ebenfalls immer schöner. Damit dabei der Bezug zur Natur in Gorbitz bleibt, kam von der Geschäftsführerin der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH, Johanna Klebl-Haug, die Idee, Schmetterlingsraupen zu züchten.

Die Beobachtung der Schmetterlinge hat Ähnlichkeiten mit den anvertrauten jungen Menschen: Sie entwickeln sich, machen Fortschritte und sind dann auf ein selbstständiges Leben vorbereitet.

Gorbitz damals
Gorbitz heute

 

 


Kontakt zum zentralen Anfragemanagement der haug&partner unternehmensgruppe

Telefon: 07361/52 82 84 0 

oder die kostenfreie Rufnummer 0800 66 46 85 0

E-Mail: anfrage@haug-partner-unternehmensgruppe.de

Oder direkt über das Anfrageformular

 

Über das zentrale Anfragemanagement nimmt die haug&partner unternehmensgruppe die Belegungsanfragen von Jugendämtern und anderen anfragenden Institutionen/Personen entgegen. Zeitnah werden anschließend die Möglichkeiten einer bedarfsgerechten Unterbringung innerhalb der Unternehmensgruppe geprüft. Hierfür werden alle Kapazitäten innerhalb der Schwesterunternehmen berücksichtigt, um daraufhin gemeinsam mit der anfragenden Person zu klären, welches Angebot am besten geeignet scheint.

Informationen zu den jungen Menschen gewinnt das Anfragemanagement im telefonischen Austausch mit der anfragenden Person sowie durch die Auswertung der zur Verfügung gestellten Unterlagen.

Durch die enge Vernetzung mit den Verantwortlichen aller zu berücksichtigenden Stellen werden mehrere Faktoren wie die Persönlichkeit der Pädagog*innen, die Infrastruktur, die Erreichbarkeit notweniger Schulformen, die Gruppenzusammensetzung etc. miteinbezogen, um dann bedarfsgerechte Angebote machen zu können.

Den Kontakt zum zentralen Anfragemanagement finden Sie auch auf der Seite des zentralen Anfragemanagements der haug&partner unternehmensgruppe.


Ausnahmezustand Corona

Das Coronavirus beherrscht momentan das gesamte Geschehen rund um den Erdball. Das öffentliche Leben kommt weitgehend zum Erliegen. Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sehen sich mit einer der größten Krisen konfrontiert. Kontakt- und Ausgangsperren isolieren Menschen in ihren Wohnungen. Sie sind verunsichert, haben Angst um sich und ihre Liebsten und stellen immer wieder die Frage, wie die Zukunft nach Corona aussehen wird.

Auch in der Wohngruppe Niedersedlitz sind diese Aspekte und die einschneidenden Veränderungen im alltäglichen Miteinander deutlich spürbar. Nicht zuletzt die Schließung der Bildungseinrichtungen stellt alle Beteiligten vor neue Herausforderungen und verlangt nach außerordentlichem Engagement und konsequenter Disziplin.

Doch zwischen all den äußerst ernstzunehmenden Vorschriften, Belehrungen, Richtlinien und Verboten, die ausführlich mit den Bewohner*innen besprochen und umgesetzt werden, ist es den Pädagog*innen in der Einrichtung ein besonderes Anliegen eine gute Stimmung innerhalb der Wohngruppe zu bewahren und positives Denken zum Leitbild der Gemeinschaft werden zu lassen.

Dazu organisieren alle Betreuer*innen Projekte und Angebote für die Kinder und Jugendlichen. Neben Gesellschaftsspielen, Bastelangeboten, Musikprojekten sowie gemeinsamer sportlicher Betätigung, legt das Team Niedersedlitz besonderen Wert auf die kontinuierliche Bearbeitung der von den Schulen bereitgestellten Unterrichtsmaterialien. Dies schafft nicht nur eine Tagesstruktur, sondern dient in erster Linie dazu, dass die Kinder in diesen teilweise überfordernd wirkenden Zeiten nicht geistig „einrosten“ oder sich von negativen Gedanken und der überall spürbaren Unsicherheit beherrschen lassen. Hinsichtlich dessen nehmen Gespräche mit und unter den Bewohner*innen über ihre Sorgen, Ängste und Vorstellungen einen noch größeren Raum als ohnehin schon ein, was auf lange Sicht wiederrum zur Stärkung des Gruppengefüges beiträgt.

Auch wenn der Tag nicht wie gewünscht mit einem Ausflug zum Laserteck gefüllt werden konnte, so stellt die Geburtstagsfeier einer der Jugendlichen ein schönes Beispiel dafür dar, wie selbst in einem solchen Ausnahmezustand der Spaß innerhalb der Wohngruppe Niedersedlitz nicht zu kurz kommt.


Ausflug Anders-Hof im Februar 2020

In regelmäßigen Abständen organisiert die Wohngruppe Niedersedlitz in gemeinsamer Absprache und Planung mit ihren Bewohner*innen gemeinschaftliche Ausflüge. Neben einer jährlichen Ferienfahrt, die im Sommer 2019 an die Ostsee führte, bringen Tagesausflüge zum Laserteck, in das Super Fly Dresden oder zum Wandern im Erzgebirge Abwechslung in den Gruppenalltag und sorgen erfahrungsgemäß für die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls unter den Bewohner*innen und mit den Pädagog*innen der Einrichtung.

Dieses mal ging die Reise in die Ostsächsische Schweiz, genauer auf den Anders-Hof in Ehrenberg. Hier werden neben Reitunterricht und heilpädagogischem Reiten auch traditionelles und berittenes Bogenschießen sowie verschiedene erlebnispädagogische Projekte angeboten. Übernachtungsmöglichkeiten stehen in Form von Ferienwohnungen, Zelten und einem geräumigen Heuboden zur Verfügung.

Letzterer wurde für eine Nacht zum Schlafgemach der Reisegruppe Niedersedlitz, die nach einer einstündigen Autofahrt durch die malerischen Landschaften des Osterzgebirges sehr herzlich und offen empfangen wurde, auserkoren. Die Bewohner*innen der Wohngruppe zeigten sich ab dem ersten Moment von dem ländlichen und beruhigenden Flair des Hofes begeistert.

Nach einer kurzen Führung und Belehrung ging es dann auch zügig zu Sache. Die Gruppe konnte die Pferde nicht nur kennenlernen, sondern wurde auch direkt in die täglich anfallenden Tätigkeiten, wie dem Reinigen der Ställe und der Pflege der Tiere, einbezogen. Anschließend wurden im wörtlichen Sinne die Pferde gesattelt. Die Teilnehmer*innen durften mit Anleitung und Hilfestellung über eine Stunde durch die Halle des Hofes reiten.

Die Freude über diese außergewöhnlich nahe Erfahrung mit den Tieren war ihnen offenkundig in den Gesichtern abzulesen.

Im Anschluss an das gemeinsame Abendessen am selbst erzeugten Lagerfeuer wurden sich auf dem Heuboden gegenseitig Gruselgeschichten erzählt und die schönsten Situationen des Tages ausgewertet. Leider schützte auch die altbewährte Zwiebeltechnik nicht vor der nächtlichen Kälte, sodass sich der Großteil Gruppe nach und nach in der angrenzenden Küche versammelte und dort gemeinsam dem Morgengrauen entgegensehnte.

Dementsprechend früh war die Gruppe auf den Beinen. Doch sie konnte sich bei einem Frühstück mit frischen Eiern und frischer Milch vom Nachbarhof für das bevorstehende Bogenschießen stärken. Auch dabei zeigten alle Bewohner*innen großen Ehrgeiz und ließen zum Teil ungeahnte Fähigkeiten aufblitzen. Nach einem gemeinschaftlichen Mittagessen wurde dann auch schon die Rückfahrt in Richtung Dresden angetreten.

Insgesamt lässt sich der Ausflug, trotz der nächtlichen Kälte, als sehr gelungen und bereichernd für alle Beteiligten beschreiben. Deshalb wird auch der nächste Ausflug der Wohngruppe Niedersedlitz nicht lange auf sich warten lassen.


Die Wohngruppe in Niedersedlitz: ein gruppenpädagogisches Angebot, das auf der Individualität und Vielfalt ihrer Bewohner basiert.

Jede Wohngruppe ist anders und wird von den dort lebenden jungen Menschen und den Mitarbeitenden mitgestaltet. Das gilt auch für die Wohngruppe in Niedersedlitz der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH. Sie liegt „mitten“ in der Stadt und ist an die öffentlichen Verkehrsmittel sehr gut angebunden. Vieles ist zu Fuß zu erreichen, wie z.B. der nahegelegene Einzelhandel, der Zahnarzt, die Apotheke und vieles mehr.

Davon sind das gemeinsame Leben und der Alltag in der Wohngruppe geprägt: Die alltäglichen Notwendigkeiten können zeitnah bewältigt werden – und die jungen Menschen können selbstwirksam und eigenverantwortlich diesen Alltag mitgestalten und organisieren.

Die Gruppe wird aber im Wesentlichen von den jungen Menschen geprägt, die dort leben. Es ist eine Gruppe männlicher Kinder und Jugendlicher, die mit Ihrem Tatendrang wenig Langeweile im Alltag aufkommen lassen.

Ein engagiertes und erfahrenes, pädagogisches Team begleitet die jungen Menschen. Die pädagogische Arbeit in all unseren Gruppen ist geprägt durch ein Bezugsbetreuersystem und einen Fokus auf angemessene Alltagsstrukturierung. Die gezielte Unterstützung und Förderung der jungen Menschen in den Bereichen des Selbstverstehens, der Emotionsregulierung, der physischen und psychischen Resilienz spielen eine ebenso wichtige Rolle wie die Reflektion und Unterstützung von Gruppenprozessen und sozialen Interaktionen.

Die Wohngruppe Niedersedlitz bietet den jungen Menschen ein sicheres Zuhause, in dem sie sich wohl fühlen und gut sowie fürsorglich begleitet und betreut werden.

 


Eintritt in ein selbständiges Leben: das betreute Jugendwohnen der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH

Jungen Menschen im Alter von 16 Jahren und darüber hinaus fällt es noch nicht leicht, ihr Leben selbständig zu meistern. Gleichzeitig ist oftmals der Wunsch nach einer eigenständigen Lebensführung groß. Das betreute Jugendwohnen der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH unterstützt alle jungen Menschen im Alter ab 16 Jahren dabei, ihr Leben selbständig zu ordnen und möglichst eigenständig sowie verantwortungsvoll zu führen.Daher wurde das betreute Jugendwohnen bei h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH für Jugendliche ab 16 Jahren und junge Volljährige konzipiert, die bereits über ein gewisses Maß an Selbstständigkeit verfügen, sich aber mit einer eigenen Wohnung noch überfordert fühlen bzw. deren Sorgeberechtigte auch die betreute Wohnform wegen des intensiven und geschützten Rahmens wünschen.

Die engagierten Pädagog*innen, die die jungen Menschen in ihrem Alltag begleiten, gestalten intensiv und unterstützend diese Betreuungsform nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“. Dieser für die jungen Menschen nicht immer einfache Weg ermöglicht es ihnen, in dieser Zeit des betreuten Wohnens eine hohe Kompetenz zu erwerben, um künftig den eigenen Lebensweg selbstverantwortlich zu gestalten. Sie starten mit einem guten Fundament in ihr Leben, wenn sie diese Betreuungsform verlassen können.

 


Mit Schwung ins Jahr 2020

„Veränderung bewirkt Veränderung“ (zitiert nach Macchiavelli): Dies konnte die h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH im Jahr 2019 zum einen erfahren und gleichzeitig sehr positiv nutzen. Mit diesem gewonnenen Schwung der Veränderung startet sie nun in das Jahr 2020.

Die Wohngruppe Niedersedlitz, sowie das BJW mit acht Plätzen blickt auf das kommende Jahr sehr erwartungsfroh: Die weiteren Perspektiven werden geplant, zudem sind bereits die ersten Vorbereitungen bei deren Umsetzung im Gange. Auch im Bereich der Erziehungsstellen und der Angebote in häuslicher Gemeinschaft hält der Aufschwung an, der im Jahr 2019 sichtbar wurde. So haben zwei Erziehungsstellen in Sachsen, sowie zwei weitere Erziehungsstellen in Thüringen ihre Tätigkeit aufgenommen. Sie erweitern mit ihren sieben Plätzen das Betreuungsangebot des Trägers und geben gleichzeitig eine Antwort auf den hohen Bedarf im Bereich der familienanalogen Settings in der Kinder- und Jugendhilfe. Die Vielzahl an interessierten Pädagog*innen in diesem Bereich lässt die Perspektive zu, dass h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH sein Betreuungsnetz in diesem Bereich wesentlich ausbauen kann.

Mit Freude auf die kommenden Veränderungen beginnt das Jahr 2020 bei der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH.


Die h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH eröffnet in Thüringen die ersten familienintegrierten Settings

Die h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH ist seit November dieses Jahres nun auch in Thüringen aktiv. Im Raum Saalfeld und Gera werden mehrere Angebote in häuslicher Gemeinschaft eröffnet. Engagierte und verantwortungsvolle Kolleg*innen ergänzen und erweitern das Angebot von Betreuungsplätzen im familiären Umfeld. h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH freut sich sehr, diese pädagogischen Fachkräfte und ihre Familien als familienintegrative Betreuungsangebote in Thüringen willkommen heißen zu dürfen.

Diese Betreuungsstellen geben den jungen Menschen verlässlichen Halt durch eine intensiv gestaltete Beziehung, die von gegenseitiger Achtung im Umgang miteinander geprägt ist. So ist ein individuelles Lern- und Übungsfeld für die jungen Menschen gegeben, welches die Entwicklung einer eigenständigen und eigenverantwortlichen Lebensführung befördert.


Abschalten vom Alltag: Die Ferienfahrt an die Ostsee mit den Jugendlichen der WG und des BJW Dresden-Niedersedlitz

Zwar ging die diesjährige Ferienfahrt mit neun Jugendlichen und drei Betreuer*innen der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH nicht zum ersten Mal in das Meißner Sommercamp Prerow an der Ostsee, es war aber das erste Mal, dass dort gezeltet wurde. Und das war ein spannendes Ereignis!

Auf dem Zeltplatz – ganz in der Nähe des Strandes – entspannte sich die Gruppe eine Woche lang mit Baden, Fußball spielen, gemeinsamem Kochen, Ausflügen und ehrgeizigen Kleckerburgprojekten.

Claudia Nitschke vom Team der h&p Sachsen gGmbH von der WG Nedersedlitz berichtete: „Das war eine sehr schöne und eine sehr wichtige Ferienfahrt für uns alle. So konnten wir die Jugendlichen in einer entspannten Atmosphäre viel besser kennen lernen und eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen. Die Jugendlichen hatten hier endlich die Möglichkeit, für eine Woche ihre Sorgen und Probleme ein Stück weit beiseite zu schieben und für einige Zeit hinter sich zu lassen.“ Außerdem: „Das Verhalten von allen beteiligten Jugendlichen während dieser Woche war einfach super. Das machte diese Ferienfahrt zu einem wirklich entspannten Erlebnis für uns alle.“

Das Feedback der Jugendlichen war überwiegend kurz: „Cool!“ und noch einige andere jugendsprachliche Kommentare. Die Rückmeldungen bestätigten deutlich, wie sehr es den Jugendlichen gefallen hat.

Peter Burkhardt, Teamleiter der WG Niedersedlitz und des angeschlossenen BJWs zeigte sich hocherfreut über dieses Resümee. In die Ferienplanung im kommenden Sommer werden diese Eindrücke und Erfahrungen mit einfließen.


Die neuen Räumlichkeiten der h&p Sachsen in der Raimundstraße in Dresden

Die neue Geschäftsstelle der h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH wird eröffnet: in der Raimundstraße 1 in Dresden-Cotta. Hier sind nun beide Teams der h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH zu einer Bürogemeinschaft zusammengeführt. Die neuen Räumlichkeiten in der Raimundstraße 1 dienen künftig als Dreh- und Angelpunkt für alle Anliegen: Hier befindet sich das Sekretariat mit allen Verwaltungsabläufen. Die Fachdienste für den Bereich der Wohngruppe, des betreuten Jugendwohnens und des betreuten Einzelwohnens sowie der flexiblen Hilfen sind hier verortet, ebenso wie die Fachdienste für die Angebote in häuslicher Gemeinschaft. Hier herrscht bereits eine rege Betriebsamkeit. Eine herzliche und offene Atmosphäre empfängt alle, sodass es sich lohnt, hier vorbeizuschauen und ein wenig zu verweilen.